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Mein freiwilliges soziales Jahr in einer Kita

Warum wolltest du einen Freiwilligendienst machen?

Warum ich einen Freiwilligendienst machen wollte, fragt ihr euch? Ich wollte der Welt ein Stück Gutes tun. Und ich denke, das ist mir gut gelungen. Es ist schließlich ein Freiwilliges Soziales Jahr, und solch eine Tätigkeit ist immer gut. Es ist ein unheimlich tolles Gefühl, anderen Menschen zu helfen und sie bei der Arbeit tatkräftig zu unterstützen. Ich denke gerne an die Zeit zurück.

Was denkst du, bringt einem ein Freiwilligendienst?

Ihr wisst nicht, in welche Richtung es euch in Zukunft verschlagen wird? Dann ist ein FSJ genau das Richtige für euch. Ihr bekommt Einblicke in soziale Tätigkeiten und habt mit Menschen zu tun – und das ist eine Erfahrung wert. Ich wusste vor Beginn meines 12-monatigen FSJ, was ich machen möchte. Ich möchte mit Menschen arbeiten und Kindern Dinge beibringen. Mir hat das FSJ sehr gut getan. Nicht nur beruflich, auch mental. Ihr lernt euch besser kennen, und das ist sehr wichtig. In jederlei Hinsicht.

Was hast du in deinem Freiwilligendienst gelernt?

Unheimlich viel. Mit Kindern zu arbeiten, ist nicht immer leicht, aber lohnenswert. Ich habe viel über die Entwicklung im Kindesalter lernen können und habe die Lernprozesse praktisch miterleben dürfen. Natürlich ist es wichtig, sich mit den Kolleg_innen zu verstehen. Durch Meinungsverschiedenheiten gelingt das aber auch nicht immer. Ich habe gelernt, meinen Kolleg_innen zu sagen, wenn mir etwas nicht passt. Das ist gar nicht mal so einfach, wenn man jünger ist. Und wie schon gesagt: Ich habe mich besser kennengelernt und habe gelernt, schwierigen Situationen gerecht zu werden.

Was war der bewegendste Moment in deinem Freiwilligendienst?

Ich würde nicht sagen, dass es nur einen gab. Ich hatte viele bewegende Momente. Aber alle zusammen ergeben einen großen und unvergesslichen Moment und das war mein Abschiedstag. Nicht ohne Grund habe ich Tränen vergossen. Es war eine unglaublich tolle Zeit, die ich immer in meinen Erinnerungen festhalten werde. Ich denke noch heute an den Moment zurück.

Was gefällt dir an den Seminaren bei uns?

Die Seminare: spitze! Sie sind sehr abwechslungsreich. Und genau das ist das Tolle. Unsere Seminargruppe war groß, aber dennoch hat es 1A funktioniert. Alle haben sich verstanden und es gab immer etwas zu Lachen. Wie schon erwähnt, lernt man sich und die anderen durch die Seminare noch viel besser kennen.

Wieso machst du deinen Freiwilligendienst beim Elsa Brändström Haus?

Ich habe schon viel Positives von dem Haus gehört. Auch lasse ich mein Bauchgefühl bei Entscheidungen sprechen. Und mein Bauchgefühl hat mich nicht enttäuscht. Es war genau die richtige Entscheidung. Ich wurde nett empfangen und die Mitarbeiter_innen helfen, wo sie können. Ich habe mich da sehr willkommen gefühlt.

Was würdest du zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?

Wenn ihr also auch Lust bekommen habt, ein Freiwilligendienst anzutreten, kann ich euch nur sagen, dass es eine aufregende Zeit ist. Nicht nur in euren zukünftigen Einsatzstellen, sondern auch im Elsa Brändström Haus. Die Seminarwochen sind einfach großartig, die Mitarbeiter_innen im Elsa sind super freundlich und auch die Seminarleiter_innen sind immer für einen da und nehmen sich gerne die Zeit für euch. Für mich ist es das beste und unvergesslichste Jahr überhaupt gewesen.

„Für mich ist es das beste und unvergesslichste Jahr überhaupt gewesen.“
Jessica, 19 Jahre